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Vorlesung 5 - Zusammenfassung Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Kurssi: Einführung in die Volkswirtschaftslehre (07-B35-1-06-01)
Yliopisto: Universität Bremen

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Ziele für heute:
Budgetbeschränkung: Was sich der Konsument leisten kann Präferenzen: Was der Konsument will Optimierung: Was der Konsument wählt Verhaltensökonomischer Blick auf das Konsumentenverhalten
Wir nehmen an
Konsumenten („Agenten“) sind rational => vernunftbetont, zielgerichtete Entscheidungen Es wird lieber weniger konsumiert Konsumenten streben nach Nutzenmaximierung
Budgetbeschränkung: Was der Konsument leisten kann
Konsumenten würden lieber weniger als mehr konsumieren, werden aber durch ihr Einkommen eingeschränkt Budgetbeschränkung ist der Geldbetrag der dem Konsumenten zum Erwerb von Konsumbündeln zur Verfügung steht (Einkommen=E) => E=p 1 x 1 +p 2 x 2 p=Güterpreise / x=Menge
Budgetrestriktion oder Budgetgerade:
Budgetgerade (der Konsument kann sich entweder 500 Flaschen Cola oder 100 Pizzen kaufen. Oder er wählt eine Kombination aus beidem bspw. 50 Pizzen und 250 Flaschen)
Steigung = Opportunitätskosten
Steigt das Einkommen, verschiebt sich die Gerade nach rechts
Sinkt das Einkommen, verschiebt sich die Gerade nach links
Budgetbeschränkung
Steigung der Budgetgeraden entspricht dem relativen Preis der beiden Güter Dies entspricht den Opportunitätskosten: Wie viel Cola muss ich aufgeben für eine Pizza (oder umgekehrt)
Präferenzen: Was der Konsument will
Konsumenten verfügen nur über ein begrenztes Einkommen, haben aber unbegrenzte Wünsche Konsumenten wollen lieber mehr, statt weniger zu konsumieren Entscheidungen über den Güterkauf hängen von subjektiven Wertvorstellungen ab Es wird angenommen, dass Konsumenten eine Rangfolge zwischen verschiedenen Güterbündeln bilden können.
Nutzenfunktion
Wertvorstellungen/Präferenzen werden mit Nutzenfunktionen beschrieben Eine Nutzenfunktion ordnet den Präferenzen reelle Zahlen zu o Von 2 Güterbündeln erhält dasjenige die höhere Zahl, das dem anderen vorgezogen wird o 2 Güterbündel erhalten die gleiche Zahl, wenn der Konsument zwischen ihnen indifferent ist
Nutzengebirge: Für die grafische Darstellung wird ein Güterbündel gewählt, dass sich aus zwei Gütern x 1 und x 2 zusammensetzen.
Positiver Grenznutzen: Konsument erfährt eine Nutzensteigerung, wenn er von mindestens einem Gut etwas mehr erhält, ohne von dem anderen Gut weniger zu bekommen.
- Ein Konsument ist indifferent zwischen A und B
- Ein Konsument ist indifferent zwischen B und C
- Somit ist der Konsument indifferent zwischen A und C
- Das widerspricht den Annahmen: Punkt C hat mehr Güter als Punkt A. Indifferenz ist damit ausgeschlossen
Optimierung: Was der Konsument wählt
Konsument wählt die Kombination von Gütern, die auf der höchstmöglichen Indifferenzkurve liegt Gleichzeitig darf der Konsument die Budgetbeschränkung nicht verletzen
Optimale Konsumentenentscheidung
Optimale Konsumentenentscheidung ist durch den Punkt gegeben, an dem sich Budgetgerade und Indifferenzkurve tangieren Bei diesem Punkt entspricht die Grenzrate der Substitution dem relativen Preis der Güter
Dies bedeutet, das im Optimum die Bewertung der beiden Güter durch den Konsumenten der Bewertung durch den Konsumenten und damit dem Preisverhältnis entspricht
Optimale Konsumentscheidung Punkte unterhalb der Budgetgerade nicht optimal, da der Haushalt mit seinem Einkommen auch höher gelegene Indifferenzkurven erreichen kann. Punkte oberhalb der Gerade sind nicht mit dem Einkommen realisierbar. Tangentialpunkt = Güterbündel welches der Haushalt finanzieren kann und gleichzeitig auf der höchst gelegenen Indifferenzkurve liegt.
Einkommenserhöhung schiebt die Budgetgerade nach außen. Konsument ist dadurch in der Lage, mehr von beiden Gütern zu konsumieren und auf eine höhere Indifferenzkurve zu gelangen.
Normales Gut versus inferiores Gut
Normales Gut: Einkommen steigt, mehr wird von einem Gut konsumiert. Inferiores Gut: Einkommen steigt, weniger wird von einem Gut konsumiert.
Die Nachfragekurve eines Verbrauchers kann als die Summe seiner optimalen Konsumentscheidungen interpretiert werden, die sich aus seiner Budgetbeschränkung und seiner Indifferenzkurven ergeben.
Giffen-Gut
Nachfragekurven können in der Theorie durchaus eine positive Steigung haben Ein Steigen des Preises würde dann die Nachfrage erhöhen Solche Güter nennt man Giffen-Güter o Sie sind inferiore Güter o Der Einkommenseffekt ist negativ und muss den Substitutionseffekt, der positiv ist, übersteigen













